Jochen Happ wird 65

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So hatte er am Ende 123,41 Punkte auf dem Konto. Groß war die Freude auch bei Fabian Gänshirt (Meißenheim) über seine erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Der 22-Jährige konnte sich von Platz 22 nach der Dressur durch Platz drei im Gelände vorarbeiten.

Zu Gast bei Frankreichs Top-Züchtern

Bei den Pony-Vierspännern wurde es zwischen Steffen Brauchle (Lauchheim) und Tobias Bücker (Emsdetten) noch richtig spannend und am Ende siegte Brauchle nur knapp. Bei den Pony-Zweispännern ging der Titel an Stephan Koch (Hamburg), bei den Pony-Einspännern an Dennis Schneiders (Petershagen) mit Maverick. Da im Hindernisfahren in umgekehrter Reihenfolge der Rangierung gestartet wird, muss der Führende als letzter Fahrer in den Kegelparcours. Pony-Vierspännerfahrer Tobias Bücker hatte die Dressur gewonnen, Steffen Brauchle siegte zwar im Gelände, allerdings übernahm er nicht – wie fälschlicherweise erst ausgegeben – die Führung. Bei Tobias Bücker waren in einem Geländehindernis einige Sekunden zu viel aufgeschrieben worden, so änderte sich nicht nur die Ergebnisliste, sondern auch die Starterliste – es führte Bücker und musste als letzter Starter in den Kegelparcours.

Pferdeauswahl und Rasseneignung

„Das war schon etwas plötzlich, als ich dann doch vor Tobi einfahren musste, aber seine Leistung muss man trotzdem bringen“, sagte Brauchle nachher. Er kam auf 5,05 Punkte für einen Ball und Zeitfehler, so dass er insgesamt 146,72 Punkte hatte. Tobias Bücker hätte sich somit sogar sechs Strafpunkte erlauben dürfen. Er fuhr fehlerfrei, schaffte es aber nicht in der erlaubten Zeit: 6,46 Strafpunkte. Damit fiel er auf Platz zwei zurück (146,72) und Steffen Brauchle wurde nach 2010 zum zweiten Mal Deutscher Meister. Im Hindernisfahren kamen nur 4,21 Punkte wegen Überschreitens der erlaubten Zeit hinzu und so sicherte er sich Bronze (143,57). „Das ist super, die Dressur war zwar schlecht, aber das Gelände und Kegelfahren waren richtig gut“, freute sich Gänshirt über seine Bronzemedaille.

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Platz vier ging an den erst 14-jährigen Marco Freund (Dreieich/145,04), Sohn von Fahrsport-Legende Michael Freund. Platz fünf belegte Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt/146,53).

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Der 22-jährige Thomas Schuppert (Bösdorf), eine Woche zuvor noch Deutscher Vize-Jugendmeister geworden, kam auf Platz sechs (146,95). Den Titel der Pony-Einspänner sicherte sich ganz souverän Lokalmatador Dennis Schneiders vor heimischem Publikum. Er gewann die Dressur, das Gelände und belegte mit lediglich 0,11 Strafpunkten wegen Zeitüberschreitung im Kegelfahren Platz drei. Mit Pony Maverick, der bei den Weltmeisterschaften 2009 mit dem Emsdettener Franz-Josef Lehmkuhl Silber gewonnen hatte, hatte er vor dem Hindernisfahren einen Vorsprung von mehr als zehn Punkten. Mit seiner einachsigen Kutsche kam er besonders gut um die Kurven und so machte ihm auch die erlaubte Zeit keine großen Probleme.

Lizenz (Jurisdiktion) Jährliche Kosten (ca.) Hauptanforderungen Steuersatz auf NGR
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Kein einziger Ball fiel und als er die Ziellinie durchfuhr, setzte die Musik ein. Schneiders jubelte mit seinem Hut in der Hand und klopfte Maverick von der Kutsche aus. „Ich bin auf Sicherheit gefahren und wollte Null bleiben und die Zeit passte auch ganz gut“, strahlte Schneiders nach seiner Runde. Es ist der erste Deutsche Meistertitel für den 25-Jährigen. Im vergangenen Jahr hatte er bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille gewonnen, damals allerdings noch mit seinem Pony-Zweispänner. Die Silbermedaille ging mit 137,92 Punkten an den Titelverteidiger Andreas Pues-Tillkamp (Glandorf) mit Kurbaums Flop. „Ich bin nicht enttäuscht, ich freue mich auch über den Vize-Titel.

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„Der zweite Platz ist auch super“, sagte Bücker und gratulierte Brauchle. Bronze ging an Lokalmatador Daniel Schneiders, der das Kegelfahren mit 0,8 Punkten gewinnen konnte und am Ende auf 147,36 Punkte kam. Platz vier sicherte sich Daniel Coenen (Geilenkirchen), Platz fünf ging an Dieter Höfs (Weil der Stadt) und Platz sechs an den Deutschen Meister von 2009 Martin Thiemann (Saerbeck). Bei den Pony-Zweispännern machte es Stephan Koch spannend. Als Führender nach Dressur und Gelände musste er als letzter Starter in den Hindernisparcours. In diesem Jahr war das Starterfeld auch viel größer und stärker“, erklärte er. Erstmalig war die Kombinierte Wertung der Pony-Einspänner nicht nur als Bundesvergleichskampf, sondern als offizielle Deutsche Meisterschaft ausgeschrieben.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Versicherungen

Anna Sandmann startete, wie auch Trainingspartnerin Carola Diener, mit Pferden aus dem Vierspänner ihres Vaters. „Das ist schon gewaltig, da hat keiner mit gerechnet“, freute sich Eckardt Meyer besonders über die Dressurergebnisse der beiden Nachwuchsfahrerinnen. Das deutsche Team führte nach der Dressur vor der Mannschaft aus der Schweiz und dem Team aus den Niederlanden. Auch bei der Geländeprüfung spielten die Bodenverhältnisse eine Rolle. Immer wieder regnete es, so dass der Boden tief und tiefer wurde.

Trainingsmethoden für Geländeprüfungen

Das bereitete auch den deutschen Fahrern einige Probleme. Am besten mit den Bodenverhältnissen und den acht Hindernissen kam Carola Diener zurecht. Sie beendete die Prüfung auf dem zwölften Platz und führte nach Dressur und Gelände mit 123,84 Punkten vor dem Niederländer Tom Engbers auf Rang zwei mit 127,97 Punkten. Allerdings konnte die deutsche Mannschaft, zu der auch Diener gehört, ihre Führung in der Teamwertung nicht mehr halten – mit 255,6 Punkten lagen die Niederländer vorne, Deutschland hatte 261,5 Punkte. Auf Platz drei waren die Franzosen mit 268,4 Punkten. Patrick Hanisch (Ennigerloh) hat mit Moses vor dem Kegelfahren noch auf dem Silberrang gelegen, aber drei Bälle und somit neun Strafpunkte warfen ihn zurück auf Rang drei (139,06).

Technologische Innovationen im Pferdesport

„Die Holländer sind wirklich sehr stark im Gelände gefahren“, gab Meyer zu. Mannschaftsfahrer Sebastian Warneck beendete die Geländeprüfung auf Rang 15. „Mit seinem noch sehr jungen Gespann war das ein ordentliches Ergebnis“, so Meyer zufrieden. Der Marathonspezialist Reinhard Burggraf hatte dagegen etwas Pech. In einem Hindernis fiel bei ihm ein abwerfbares Teil zu Boden, was zusätzliche Strafpunkte gab, und im zweiten Hindernis musste er eine nicht geplante Volte fahren – das kostete Zeit.

Zeitplan der EM Vielseitigkeit

Burggraf kam auf Rang 18 im Gelände. Einzelfahrerin Anna Sandmann beendete die Geländeprüfung auf Rang 21. Sie startete erst als zweitletzte Teilnehmerin und der Boden war sehr aufgeweicht und tief. „Sie hatte am meisten mit den Bodenverhältnissen zu kämpfen, aber sie ist sehr ordentlich gefahren“, lobte Meyer. Im abschließenden Hindernisfahren wurde es dann zwar noch einmal spannend, aber es reichte nicht ganz für das deutsche Team. „Ich wollte eigentlich alles im Trab fahren, aber Moses war so heiß, der ist nur galoppiert“, so die Erklärung von Hanisch, der sich über die Fehler ärgerte.

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Auf dem vierten Rang (141,33) platzierte sich Nachwuchsfahrer Niels Grundmann (Fredenbeck), der eine Woche zuvor mit seinem Pony Cincinnati noch Silber bei den Deutschen Jugendmeisterschaften gewonnen hatte. Platz fünf ging an Hans Joachim Trumpf (Lübbow) mit Baccarat (145,69).

Titel gehen an Sandra Schäfer, Anika Geiger, Maximilian Forster und Daniel Stötzer

Reinhard Burggraf hatte mit 9,69 Punkten im Kegelparcours als erster Mannschaftsfahrer das Streichergebnis geliefert. Sebastian Warneck fuhr wie Diener fehlerfrei, bekam aber 1,47 Zeitfehler. Am Ende gewann die deutsche Mannschaft mit 264,9 Punkten Silber hinter den Weltmeistern aus den Niederlanden mit 261,6 Punkten. Durch seinen vierten Platz im Hindernisfahren schob sich Sebastian Warneck in der Einzelwertung noch auf den sechsten Platz vor (139,16). Für ihn war es seine fünfte WM in Folge und er komplettierte seinen Medaillensatz.

Team Vielseitigkeit

Nach Mannschafts-Bronze 2005 und 2009, Mannschafts-Gold und den Vize-Weltmeistertitel 2007 kam jetzt noch die Mannschafts-Silbermedaille hinzu. Reinhard Burggraf, der bei der WM 2005 Mannschafts-Bronze gewonnen hatte, beendete die Kombinierte Wertung auf Rang 17 (151,81). Anna Sandmann schloss ihr WM-Debüt mit Platz 18 (152,35) ab. „Anna ist stark gefahren und sie ist schließlich erst 15 Jahre alt“, war Meyer auch von der Leistung der Nachwuchsfahrerin begeistert. Bei den Deutschen Meisterschaften der Ponyfahrer ging es in Minden um Medaillen und die Tickets zu den Weltmeisterschaften. Die nationalen Titelkämpfe fanden im Rahmen eines internationalen Turniers statt. Insgesamt waren mehr als 80 Gespanne aus neun Nationen am Start. Im Anschluss an die Deutschen Meisterschaften benannte der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Fahrer, die die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften vom 22. bis 25.

Gesundheit und Wohlbefinden der Pferde

Zuvor hatte der auf Rang zwei liegende Dieter Baackmann (Emsdetten) die erste fehlerfreie Runde im Kegelparcours hingelegt und somit Koch zusätzlich unter Druck gesetzt. 5,15 Strafpunkte durfte Koch sich erlauben. Dann fiel in der Schlangenlinie an Hindernis 12d ein Ball – drei Strafpunkte. „Da bin ich schon nervös geworden, jetzt musste alles klappen“, sagte Koch nachher. Fahr einfach nur nach Hause“, hatte ihn seine Beifahrerin Silvia Asmus beruhigt. September in Lipica in Slowenien vertreten dürfen.

ADMR in den Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Koch kam in der erlaubten Zeit ins Ziel und wurde mit 121,26 Punkten Deutscher Meister. Nach 2007, 2008 und 2009 sein vierter nationaler Titel. Titelverteidiger Dieter Baackmann freute sich aber auch über die Silbermedaille. Er hatte in der Dressur und im Gelände jedes Mal hinter cas online casino vergleich 2026 Koch Platz zwei belegt. Im Kegelparcours gab er noch einmal alles und konnte mit der einzigen fehlerfreien Runde das Hindernisfahren gewinnen. 18 deutsche Fahrer dürfen nach Lipica/SLO In Minden ging es nicht nur um die Medaillen der Deutschen Meisterschaft der Ponyfahrer, sondern auch um die Tickets für die Weltmeisterschaften der Ponyfahrer, die in diesem Jahr vom 22. bis 25.

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September in Lipica in Slowenien stattfinden. Minden war die letzte Sichtung und der Ausschuss Fahren des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat die Fahrer für die WM nominiert. Wer für die Mannschaft und wer als Einzelfahrer startet, wird erst am definitiven Nennungsschluss am 13. September festgelegt. Steffen Brauchle (Lauchheim), Tobias Bücker (Emsdetten), Daniel Coenen (Geilenkirchen), Thomas Köppen (Dreieich), Daniel Schneiders (Petershagen) und Abel Unmüßig (Hinterzarten).